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Vortrag am 05. Januar 2021 von Jessica Prenzyna, M.Ed.
05 Jan
05. Jan. 2021 | 20:00 - 21:30
Digitaler Vortrag

Vortrag am 05. Januar 2021 von Jessica Prenzyna, M.Ed.

"Ermordet, weil sie Frauen sind" - Historische Kontinuitäten und aktuelle Entwicklungen geschlechterbezogener Gewalt in Mexiko.

1995 formulierte die mexikanische Frauenrechtsaktivistin und Schriftstellerin Susana Chavéz den Ausruf „Ni Una Más“ (Nicht eine mehr). Dieser richtet sich gegen die Morde an Frauen, durch die Mexiko und besonders die Grenzstadt Juárez in den letzten Jahrzehnten eine traurige Berühmtheit erlangten. Allein 2019 wurden in Mexiko über 1000 Frauen aufgrund ihres Geschlechts ermordet. Mittlerweile haben sich in vielen lateinamerikanischen Ländern Bewegungen und Organisationen gegründet, die sich gegen die Gewalt an Frauen einsetzen und auch über den Kontinent hinaus Bekanntheit erlangt haben. Obwohl das Thema gerade jetzt, auch verstärkt durch Corona, eine größere Präsenz in den Medien erlangt hat, stellt Gewalt gegen Frauen eine historische Kontinuität dar, die über die Etablierung des Begriffs „Femizid“ hinausgeht. In dem Vortrag soll es darum gehen, diese Kontinuitäten und ihre Ursprünge aufzuzeigen und letztendlich einen Bogen zu aktuellen Entwicklungen zu spannen.

Referent/Referentin

Jessica Prenzyna, M.Ed.

Veranstalter

AStA Uni Hannover

Termin

05. Jan. 2021
20:00 - 21:30

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